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susannamontua

Lesekatzen

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So lala

Stirb, mein Prinz: : 6 CDs - Tania Carver

Wertung: * * * (3 Sterne)

 

Vorab: Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch zu gleichnamigen Roman.

 

Cover/Hülle:Sehr ansprechend. Die Farbe, ich liebe alles, was mit Pink/Lila/Rosa zu tun hat, ist wirklich gelungen, dazu das Seil, welches dabei ist, zu zerreißen. Es lässt auf vieles deuten, die Nerven, die Verbindungen unter den Personen etc. Toll. Ein Buch und Hörbuch, welches ich aus dem Regal genommen hätte!

 

Charakter: Wo fang ich an? Das sind so wahnsinnig viele, wirklich viele …

Phil Brennan: Er ist einer der Ermittler in dem Fall mit dem Knochenkäfig und dem Jungen. Und er ahnt nicht, auf was er sich da eingelassen hat.

 

Marina (Nachname entfallen): Sie ist mit Phil zusammen und beide haben eine gemeinsame Tochter. Sie arbeitet als Profilerin, auf der psychischen Schiene, ihr entgeht nichts und sie ist gut in ihrem Job.

 

Brian Glass: Ein skrupelloser Chef, mit einem fiesen Geheimnis.

 

Rose Martin: Eigentlich eine gebeutelte Frau, die am Ende einfach zu viel weiß.

 

Daneben noch unzählige Leute, die auseinanderzuhalten gerade am Anfang sehr schwer war.

 

Sprache: Sehr stimmungsvoll, sehr tolle Bilder werden hier mit einfachen Worten erzeugt, Gruselstimmung, Gänsehaut. Ich hatte das Gefühl, mittendrin zu sein. Zu sehen. Zu riechen. Zu Hören und zu schmecken.

Auch die Ausdrucksweise, total einfach und realistisch.

 

Fazit: Gesamt muss ich sagen – Schade. Ich gehe jede Wette ein, diese Geschichte hätte im Buch besser funktioniert. Ich durfte nun das Hörbuch haben und muss sagen, es konnte mich nicht gänzlich überzeugen. Ich weiß nicht, woran es nun letztlich gelegen hatte.

Ein Punkt waren sicherlich die vielen, vielen Menschen, mit ihren vielen, vielen unterschiedlichen Namen, die dennoch alle irgendwie gleich klangen, ob es nun Phil, Paul, Don, Marina, Rose, Michael, Brian, Donna, Gärtner, Lehrer oder was weiß ich noch, wie alle hießen. Es waren so unheimlich viele. Ein großes Plus, die erzeugte Stimmung. Action, Spannung, das alles wurde sehr gut übermittelt. Wieder Abzug für das Tempo. Es ging zwischendurch recht schleppend voran. Klar, jeder Handlungsstrang, die am Ende zusammenführen, braucht seine Zeit, sich zu entwickeln, aber ich ertappte mich ab und an dabei, wie ich plötzlich in ganz anderen Sphären schwebte und mir die Abschnitte noch mal anhören musste. Ob es an der Stimme lag, oder am Inhalt kann ich ehrlich nicht genau wiedergeben.

 

Meine Meinung: Printbuch – ja, Hörbuch – lala.

Quelle: http://www1.susannamontua.de/index.php/rezensionen/stirb-mein-prinz